Sonntag, 4. Oktober 2015

Herbstspaziergang durch die schönsten Parks und Gärten Wiens

Liebe LeserInnen! Heute gibt es einen Gastbeitrag. Lasst Euch mitnehmen auf einen wunderschönen Herbstspaziergang durch die schönsten Parks und Gärten Wiens. Herzlichen Dank an Isa von WELTEN-BUMMELN für diesen Artikel.


Die heißesten Tage des Jahres sind (endlich) vorüber, der Herbst hat Einzug in Österreich gehalten. Gerade zu dieser Jahreszeit bin ich sehr gerne draußen, besonders wenn sich die Sonne blicken lässt. Die Bäume lassen langsam ihre Blätter fallen, welche sich von einem saftigen Grünton in einen warmen Erdton gefärbt haben. Eine frische Brise zwingt uns, Jacken anzuziehen und vielleicht sogar eine Mütze aufzusetzen. Aber der Winter lässt noch eine Weile auf sich warten.
Ich liebe es, im Herbst den späten Nachmittag mit einem Spaziergang im Park ausklingen zu lassen.
Ein echtes Vorbild an Grünflächen ist die Hauptstadt Österreichs. Die Hälfte des Wiener Stadtgebiets besteht aus Grünflächen. So viel Grün findet man kaum in einer anderen Millionenstadt!

Diese Parks in Wien zählen zu meinen Favoriten:

* Entspannung und Ruhe finden im Setagayapark
Der Setagayapark in Döbling ist ideal für Menschen, die auf der Suche nach Stille und Entspannung sind. Im Park findet man einen Wasserfall, dessen leises Plätschern sehr beruhigend wirkt. Über das Wasser führt eine kleine romantische Holzbrücke. Im Park befindet sich auch ein Teehaus, wo regelmäßig Tee-Zeremonien veranstaltet werden. Sehr typisch für den Park im fernöstlichen Stil sind die gewundenen Wege, die nicht geradlinig in eine Richtung führen. Der Park ist nicht so leicht zu finden, da er sich etwas versteckt hinter einem Zaun auf der Hohen Warte befindet.

* Der mystische Schwarzenbergpark in Neuwaldegg
Ich glaube nicht, dass jeder den Schwarzenbergpark als „mystisch“ bezeichnen würde, aber für mich ist er genau das. Als erster Landschaftsgarten Österreichs findet man im Schwarzenbergpark einige historisch erhaltene Elemente, die den Park zu etwas Besonderem machen. Der Park mündet direkt in den Wiener Wald und ist auch für Familien ein heißer Tipp. Ein Spielplatz und ein Fußballfeld laden zum Toben und Spielen ein, für viele Kinder ist aber der Bach neben dem Park die spannendste Attraktion. Am Rande des Parks gibt es eine kleine aber feine Gaststätte, wo man sich von der sportlichen Betätigung erholen und kräftigen kann.

* Genussvoll picknicken im Prater
Nein, damit meine ich natürlich nicht den großen Vergnügungspark in Wien! Ganz im Gegenteil. Mit dem Prater, den ich meine, ist eine riesengroße Grünanlage von 6.000 0000 m2 gemeint. Damit ist er doppelt so groß wie der Central Park in New York. Auf dieser großen Fläche findet jeder Besucher sein eigenes Plätzchen, die Privatsphäre ist somit geschützt. Vom Kind bis zum Greis findet man im Park jede Altersgruppe. An einem schönen Herbsttag könnte man dort noch herrlich picknicken. Wer gerne einen sehr exquisiten Picknickkorb für einen besonderen Anlass sucht, kann ihn einfach beim Hotel Sans Souci in Wien individuell zusammenstellen und abholen. Hier ist es aber notwendig, 24 Stunden vor Abholung zu bestellen, um die Qualität und Frische des Inhalts zu gewähren.
Edle Obstschale mit Obst Restaurant im Hotel

Picknickkorb: Freie Zusammenstellung unterschiedlichster Wahlzutaten, für den besonderen Anlass sogar mit Champagnerflasche!

* Der österreichischen Kultur auf der Spur: Schlosspark Schönbrunn
Diese Parkanlage erinnert an die Zeiten der österreich-ungarischen Monarchie. Bis heute zeichnet den Schlosspark eine unverwechselbare, barocke Gartengestaltung aus, wie sie heutzutage nirgendwo mehr zu finden ist. Nicht umsonst wurde der Park 1996 zum UNESCO-Welterbe ernannt.
Neben der prachtvollen Gartenanlage gibt es auch einen Irrgarten, der aus tausend Eiben besteht. Seit 1999 dürfen Besucher dieses Labyrinth betreten und besichtigen.

* Sport betreiben im Türkenschanzpark
Der Türkenschanzpark ist mit seinen 150.000 m2 groß genug, um sich auszutoben und Sport zu machen. Es gibt sowohl sehr gut besuchte Plätze, aber auch etwas verstecktere, weniger besuchte Orte im Park. Gerade an solchen abgelegenen Plätzen fühlt man sich der Natur besonders nah, da manche Stellen im Türkenschanzpark beinahe unberührt sind.
Es gibt auch die Möglichkeit, Tischtennis zu spielen – vier Tische laden zum sportlichen Ping-Pang ein. Nach ausreichender Kalorienverbrennung kann man sich im Gasthaus Mayerei im Türkenschanzgraben besuchen.

Ich hoffe, ich konnte den einen oder anderen eine nette Inspiration für den nächsten Wien-Aufenthalt liefern! Mein Name ist übrigens Isa und ich bin Genussreisende. Als Genussreisende suche ich immer nach Orten und Aktivitäten, die mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Auf meinem Reiseblog versuche ich diese Erfahrungen mit anderen zu teilen und weiter zu geben!

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